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Die „Ständige Konferenz der Gesamtausschüsse der Mitarbeitervertretungen in der Evangelischen Kirche in Deutschland“ (StäKo) ist der Zusammenschluss der gliedkirchlichen Gesamtausschüsse.

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Der Homepage der Ständigen Konferenz der Gesamtausschüsse der Mitarbeitervertretungen in der Evangelischen Kirche in Deutschland.

 


 

Ständige Konferenz verabschiedet Resolution zur Zukunft der betrieblichen Altersversorgung

Die Ständige Konferenz der Gesamtausschüsse der Mitarbeitervertretungen in der EKD (STÄKO), hat sich auf ihrer Herbsttagung vom 23. bis 25. Oktober in Bad Kreuznach mit der Zukunft der betrieblichen Altersvorsorge befasst.

Die Leistungen aus der betrieblichen Altersvorsorge sind ein wichtiger Bestandteil des Alterseinkommens der kirchlich Beschäftigten. Als Ergebnis der Beratungen haben die in der STÄKO zusammengeschlossenen Gesamtausschüsse die nachstehende Resolution verabschiedet. 

 

Resolution der Ständigen Konferenz zur Zukunft der betrieblichen Altersversorgung

Das staatliche Rentenniveau wird in den nächsten Jahrzehnten kontinuierlich weiter absinken. In der EKD und ihren Gliedkirchen arbeiten überwiegend Teilzeitbeschäftigte, davon in erheblichem Maße Frauen. Allein mit der staatlichen Altersrente ist ein auskömmlicher Lebensunterhalt schon heute auch nach langjähriger Berufstätigkeit nicht mehr sicherzustellen. Die während des kirchlichen Beschäftigungsverhältnisses erarbeitete zusätzliche Betriebsrente über die kirchlichen Zusatzversorgungskassen ist ein unverzichtbarer Bestandteil der zukünftigen Altersversorgung.

Arbeitgebervertreter in Kirche und Diakonie unternehmen Versuche, sich von der Leistungszusage hin zu einer reinen Beitragszusage bei der betrieblichen Altersversorgung abzukoppeln. Daraus resultierend, wäre die Höhe der zukünftigen Betriebsrenten abhängig von der mit der Umlage erwirtschafteten Rendite. Ein kalkulierbares Betriebsrenteneinkommen im Alter wäre für kirchliche Beschäftigte nicht mehr möglich. Dies lehnt die Ständige Konferenz vehement ab. Die in den Versorgungsordnungen der kirchlichen Zusatzversorgungskassen verankerte Leistungszusage muss erhalten bleiben, um kirchlichen Beschäftigten, zusammen mit der staatlichen Altersrente, ein auskömmliches Alterseinkommen zu sichern. Die Frage einer Eigenbeteiligung der
Arbeitnehmerseite bei notwendigen Anhebungen des Umlagesatzes ist von den Tarifpartnern zu klären.

Bad Kreuznach, 24. Oktober 2019

 

Hier gibt es die Resolution als pdf

 


 

Die Stäko auf dem Kirchentag 2019

 


 

 Synode der EKD berät in Würzburg das Änderungsgesetz zum Mitarbeitervertretungsgesetz der EKD

Die Vorsitzenden des Gesamtausschusses der Mitarbeitervertretungen der EKD übergeben in Würzburg 20.000 Unterschriften an die Präses der Synode, Dr. Irmgard Schwaetzer.

Die beiden Spitzenvertretungen der Mitarbeiterschaft in Kirche und Diakonie, Ständige Konferenz und Bundeskonferenz, haben die Mitarbeitervertretungen und die Beschäftigten in Kirche und Diakonie aufgefordert zwei zentrale Forderungen zur Änderung des MVG-EKD durch ihre Unterschrift zu unterstützen:
Die Abschaffung der sog. ACK-Klausel als Voraussetzung für die Wählbarkeit in die Mitarbeitervertretung und die die Einführung einer verbindlichen Einigungsstelle im Mitarbeitervertretungsgesetzes der EKD
Wer in kirchlichen und diakonischen Dienststellen oder Einrichtungen arbeitet, muss auch für die Mitarbeitervertretung wählbar sein.
Mitarbeitervertretungen müssen die gleichen Möglichkeiten wie Betriebsräte und Personalräte haben, die Interessen der Beschäftigten wirksam zu vertreten. Dazu muss auch im MVG-EKD die Einrichtung von Einigungsstellen vorgesehen werden.

Annähernd 20.000 Beschäftigte haben diese Forderungen mit ihrer Unterschrift unterstützt. Um diesen Anliegen Nachdruck zu verleihen, wurden die Unterschriften am vergangenen Montag in Würzburg an die Präses der EKD-Synode übergeben.